Pflegesätze

Pflegegrad

1

2

3

4

5

Pflegeaufwand

39,82 €

51,05 €

67,22 €

84,09 €

91,65 €

Altenpflegeumlage

4,32 €

Unterkunft

17,42 €

Verpflegung

13,41 €

Investitionskosten (Doppelzimmer)

10,13 €

Gesamt/Tag

85,10 €

96,33 €

112,50 €

129,37 €

136,93 €

Gesamt/Monat

2.588,74 €

2.930,36 €

3.422,25 €

3.935,44 €

4.165,41 €

Abzgl. Anteil Pflegekasse

- 125,00 €

- 770,00 €

- 1.262,00 €

- 1.775,00 €

- 2.005,00 €

Eigenanteil Bewohner

2.463,74 €

2.160,36 €

2.160,25 €

2.160,44 €

2.160,41 €

 

Die dargestellten Kosten beziehen sich auf einen Platz in einem Doppelzimmer. Für ein Einzelzimmer fällt ein Zuschlag in Höhe von 1,12 € pro Tag bzw. 34,07 € pro Monat an.

 

Gültig ab 01.01.2019

Alle Angaben ohne Gewähr

Pflegewohngeld

Für Heimbewohnerinnen und Heimbewohner die einem Pflegegrad (2-5) zugeordnet sind, kann der zuständige Sozialhilfeträger auf Antrag der Einrichtung Pflegewohngeld gewähren. Für nicht pflegeversicherte Personen kann allerdings kein Pflegewohngeld bewilligt werden.
Für beihilfeberechtigte Personen kann Pflegewohngeld unter bestimmten Voraussetzungen gewährt werden.

Pflegewohngeld ist eine Leistung nach dem Landespflegegesetz NRW, die zur Finanzierung der Investitionskosten dient. 
In Höhe des Pflegewohngeldes verringern sich die Heimkosten der Bewohner.

Neben dem Einkommen wird auch das Vermögen bei der Ermittlung des Pflegewohngeldes berücksichtigt. Im Pflegewohngeld gilt bei Sparvermögen für Alleinstehende ein Freibetrag von 10.000 €, für Verheiratete ein Freibetrag von 15.000 €. Dieser Freibetrag erhöht sich jeweils um bis zu 6.000 € für eine Bestattungsvorsorge (Bestattungsvorsorgeverträge / Sterbeversicherung), wenn diese ausschließlich zur Finanzierung der eigenen Beerdigung abgeschlossen wurden. 

Sozialhilfe

Für den Fall, dass die monatlichen Einkünfte, die Leistungen der Pflegekasse und das Pflegewohngeld nicht zur Begleichung ausreichen, kann geprüft werden, ob die Restkosten aus Mitteln der Sozialhilfe übernommen werden können.

Ob Sozialhilfe erbracht werden kann, ist neben dem Einkommen auch abhängig vom Vermögen des Hilfesuchenden.
Leistungen können lediglich bewilligt werden, wenn das Vermögen den sogenannten Schonbetrag in Höhe von 5.000,00 € für Alleinstehende, bzw. 10.000,00 € für Verheiratete nicht übersteigt. Diese Freibeträge erhöhen sich jeweils um eine angemessene Bestattungsvorsorge (Bestattungsvorsorgeverträge /Sterbeversicherung), wenn diese ausschließlich zur Finanzierung der eigenen Beerdigung abgeschlossen wurden.